Engelsaugen, Teufelsaugen und Makronen (drei verschiedene Kekse)

Engelsaugen sind nicht nur Weihnachten sehr lecker. Diese Kekse sind bei uns schon seit Jahren Standard. Aber es muss auch jedes Jahr etwas Neues her. Und so habe ich die Füllung dieses Jahr nicht nur mit Johannisbeergelee gemacht, sondern auch aus Schokolade. Das ist natürlich nicht neu in der Weihnachtskeksbäckerei, aber für uns es ist sehr lecker. Die Schokovariante habe ich „Teufelsaugen“ getauft.

Hier ist das Rezept für ca 70 Kekse, die Hälfte gefüllt mit Johannisbeergelee, die andere Hälfte mit Zartbitterschokolade.

Zutaten:

  • 300 g Butter
  • 4 Eigelb
  • 3 Päckchen Vanillezucker
  • 100 g Zucker (am besten Puderzucker, geht aber auch mit normalen)
  • Abrieb von 2 unbehandelten Zitronen
  • 1 Prise Salz
  • 480 g Mehl
  • Johannisbeergelee
  • 70 g Zartbitterkuvertüre

Zubereitung:

Aus allen Zutaten außer dem Gelee und der Schokolade einen Mürbeteig bereiten und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Backofen vorheizen auf 180°C (Umluft).

Dann walnussgroße Kugeln formen, in die Mitte mit einem Rührlöffel aus Holz eine Vertiefung bohren, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und ca 13 Minuten backen.

Das Gelee in einem kleinen Topf heiß werden lassen und glatt rühren, die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Mit einem Teelöffel in die Hälfte der noch warmen Kekse die Schokolade vorsichtig hineingeben, in die andere Hälfte das Johannisbeergelee.

Und was passiert mit dem Eiweiß?

Hier ist meine „Resteverwertung“:

  • 4 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Puderzucker
  • 200 g Nüsse nach Vorliebe, gehackt
  • 1 knappen Esslöffel Speisestärke
  • Backoblaten

Beim Eiertrennen sehr darauf achten, dass kein Eigelb in das Eiklar gerät und es darf kein Fett an den Gefäßen, Händen oder Rührgerät sein.

Das Eiweiß mit Salz zu steifem Schnee schlagen, den Puderzucker einrieseln lassen. Zuletzt die Nüsse und die Speisestärke vorsichtig unterheben.

Mit zwei Teelöffeln die Masse auf Backoblaten setzen und im Ofen bei 120°C ca 45 Minuten „trocknen“ lassen. Die Makronen dürfen nicht braun oder zu hart werden.

Das sind jetzt 3 verschiedene Kekse, aber leider sind sie auch schnell weggegessen. Und sie passen nicht nur zu Weihnachten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.