Pierre Martin – Madame le Commissaire und der verschwundene Engländer

Das ist ein Supereinstieg in eine neue Reihe! Hat mir sehr gefallen, spannend, leicht, liest sich sehr flüssig. Ich habe es mir vorlesen lassen von der angenehmen Stimme von Gabriele Blum.

Das Buch ist 2014 bei Knaur erschienen und die inzwischen weiteren drei Romane der Reihe werde ich sicher auch noch lesen oder mir vorlesen lassen.

Isabelle Bonnet, Leiterin einer SEK-Einheit,  wurde bei einem Attentat in Paris schwer verletzt und will sich in Fragolin erholen. Fragolin ist ihr Geburtsort, mit elf hat sie ihre Eltern bei einem Unfall verloren und ist seitdem nicht mehr hiergewesen.

Aber in diesem beschaulichen Touristenstädtchen wurde eine Prostituierte ermordet und ihr Kunde, ein Engländer, ist verschwunden. Isabelle wird kurzerhand mit der Bearbeitung dieses Falles beauftragt und zu „Madame le Commissaire“, da ihr Chef der Meinung ist, dass ein bisschen Arbeit ihre Genesung beschleunigen wird. Sie fördert innerhalb kurzer Zeit erstaunliche Dinge zu Tage. Der Fall wird mehr als nur ein bisschen Arbeit.

Mit Hilfe Ihres Assistenten Appolinaire kann sie den Fall aufklären, sowie das Trauma ihrer Kindheit bewältigen.

Die Story ist ungewöhlich, aber durchaus schlüssig und sehr flott erzählt. Auch für die Liebhaber von Landschaft, gutem Essen und Wein ist alles dabei. Eben Frankreichfeeling. Es kommt aber nicht wie in einem Reiseführer daher, sondern gehört einfach zur Geschichte dazu.

Madame le Commisaire ist mir sehr sympathisch, natürlich auch durch ihr amouröses Abenteuer mit dem Bürgermeister. Von ihrem Assistenten konnte ich nicht genug bekommen, er ist ein echtes Original. Er ist hoffentlich auch im nächsten Teil dabei. Und den werde ich schon sehr bald verschlingen!

Ein Buch für lange Autofahrten, verregnete Sonntage, macht gute Laune.

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